FOTOLEXIKON – LOWKEY

FOTOLEXIKON – LOWKEY

▶️ Lowkey ist ein Stil in der Fotografie, bei dem im Gegensatz zur Highkey-Fotografie dunkle Farbtöne vorherrschen. Diese Technik sollte nicht mit einer einfachen Unterbelichtung verwechselt werden. Hauptsächlich wird diese Art in der Schwarzweiß-Fotografie verwendet. Lowkey-Bilder weisen viele dunkle oder auch völlig schwarze Bereiche auf. Dargestellte Objekte werden in ihrer 3-Dimensionalität durch Schatten modelliert. ▶️ Dies wird überwiegend von wenigen gerichtet eingesetzten Lichtquellen realisiert. Die vorhandenen Lichtquellen werden als gestalterisches Element meist so eingesetzt, dass sie den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken. Möchtest du regelmäßig meine besten Foto-Tipps erhalten ? Dann melde dich jetzt an : ...
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FOTOLEXIKON – DER ISO-WERT

FOTOLEXIKON – DER ISO-WERT

Heute möchte ich dir eine weitere Möglichkeit vorstellen, Einfluss auf die Helligkeit in deinem Bild zu nehmen: ISO ▶️ISO ist der Begriff für "International Organization for Standardization" und ist in etwa gleichzusetzen mit der auf analogen Filmen angegebene Wert "ASA".⁣ ⁣ ▶️ Mit der ISO-Zahl steuerst du die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Je höher der Wert, desto lichtempfindlicher ist der Sensor (Beispiel: 100 ist standard, 6400 ist der 7fache Wert, das heisst du verdoppelst 7x die "Lichtmenge" die der Sensor verarbeitet).⁣ ⁣⁣⁣⁣⁣ ▶️Natürlich hat die Erhöhung des ISO-Wertes auch immer einen Nachteil: Je höher der Wert, desto eher fängt das Bild an zu "rauschen".. das heisst eine grobe Körnung ist auf dem Bild zu sehen. Bei welchem Wert das Bildrauschen anfängt, hängt immer von der Sensorgröße und den angegebenen Megapixeln ab. Je kleiner der Sensor und desto höher die Megapixelanzahl, desto eher wird das "Rauschen" anfangen❗️ Dieses Grundwissen (und noch viel mehr) bringe ich dir in meinem Onlinekurs "Grundkurs Fotografie" bei, damit auch...
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FOTOLEXIKON – DAS BOKEH

FOTOLEXIKON – DAS BOKEH

Bokeh bedeutet umgangssprachlich so viel wie „unscharf, verschwommen“ und ist in der Fotografie ein Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs. Diese "unscharfen" Bereiche eines Fotos sind sozusagen „Erfindungen“ des Objektivs; das Auge sieht die Unschärfen nicht.. oder anders. Bei der Fotografie bestimmter Motive wird der Hintergrund gerne bewusst unscharf gehalten, um die Ablenkung des Betrachters vom Hauptmotiv zu mindern. Beispielsweise erscheinen dann bei einigen Objektiven in den unscharfen Bereichen (die außerhalb der Schärfentiefe liegen) im vorderen Bereich viele helle Kreise, während bei anderen Objektiven diese Kreise eine andere Form, Farbe oder Kontrast zeigen. Sowohl diese unterschiedlichen Erscheinungsformen der unscharfen Bereiche als auch die Qualität des Übergangs nennt man das Bokeh eines Objektivs. Das Bokeh kann zwischen unscharfem Vordergrund und unscharfem Hintergrund deutlich verschieden ausfallen. Häufig geht eine angenehme Wiedergabe des Hintergrunds mit einer unschönen des Vordergrunds einher und umgekehrt. Bokeh ist eine ausgesprochen subjektive Qualität, die schwer zu messen ist und kontrovers diskutiert wird. Viele Fotografen greifen mit einiger Erfahrung subjektiv zu Objektiven mit gutem Bokeh, ohne sich darüber klar zu werden, warum genau sie einem bestimmten Objektiv...
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FOTOLEXIKON – BLITZSYNCHRONISATION

FOTOLEXIKON – BLITZSYNCHRONISATION

Unter der Blitzsynchronzeit versteht man die kürzeste Zeit, die an der Kamera eingestellt werden kann, damit ein Blitz das Bild vollständig ausleuchtet. Meist liegt der Wert zwischen einer 1/125 und 1/250 sec. Wird ein Verschluss (hier: Schlitzverschluss) auf kürzere Zeiten eingestellt, so erhält man an den Rändern des Bildes schwarze Balken. Dort ist auf einer Seite ein schwarzer Balken. Kürzere Zeiten bei den weniger vorkommenden Zentralverschlüssen belichten das Bild in der Mitte heller als an den Rändern. Möchtest du regelmäßig meine besten Foto-Tipps erhalten ? Dann melde dich jetzt an : ...
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FOTOLEXIKON – BLITZSCHUH

FOTOLEXIKON – BLITZSCHUH

Der Blitzschuh ist eine mechanische Halterung, an der ein Blitzgerät befestigt wird. Meist wird der Fuß des Blitzgeräts hineingeschoben. Der Blitzschuh hat in der Regel einen Kontakt zum Zünden des Blitzes und weitere Kontakte zum Steuern des Blitzgeräts. Über eine Verriegelungsvorrichtung wird das Blitzgerät fest an den Blitzschuh gebunden, so das dieser nicht aus Versehen von der Kamera rutschen kann. Im Zubehörhandel sind auch externe Blitzschuh(Adapter) erhältlich, um z.B. ein Synchronkabel anzuschliessen oder den Adapter (nebst Synchronkabel) auf einem externen Stativ anzubringen. Möchtest du regelmäßig meine besten Foto-Tipps erhalten ? Dann melde dich jetzt an : ...
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FOTOLEXIKON – DER BLITZ

FOTOLEXIKON – DER BLITZ

Der Blitz oder auch Elektronenblitzgerät strahlt (über eine Glasröhre mit Edelgas (Xenon)) Blitzlicht aus. Ein Kondensator wird mit Strom vom Festnetz, Batterien oder Akkus aufgeladen. Er speichert die Energie, bis der Blitz gezündet wird: Eine Zündspule erzeugt eine Hochspannung von etwa 10.000 Volt. Durch die Entladung wird Licht abgestrahlt. Aufsteckblitze wird auf dem Bkitzschuh einer Kamera befestigt oder mittels Sender/Empfänger "ferngesteuert". Die Leistung eines Elektronenblitzgeräts hängt ab von der Spannung des Kondensators (V), seiner Kapazität in Mikrofarad (C) und den Wirkungsgraden von Blitz (lm/W) und Reflektor. Für Aufsteckblitzgeräte und Stabblitzgeräte wird eine Leitzahl angegeben, mit der ihre Reichweite berechnet werden kann. Für den, den es interessiert: (Leitzahl geteilt durch die Objektivblendenzahl).L = K * √(A * C * V2 * R / 2) L : Leitzahl K : Konstante aus Empfindlichkeit und Gamma, zirka 0,2 - 0,3 A : Wirkungsgrad des Blitzes [lm/W], zirka 35 C : Kapazität [Mikrofarad] V : Spannung [Kilovolt] R : Wirkungsgrad Reflektor, zirka 6 - 10 Studioblitzgeräte haben keine Leitzahl sondern werden in der Abbrennzeit (Wattsekunden) angegeben. Die Farbtemperatur des Blitzlichts entspricht etwa der des Tageslichts. Möchtest du regelmäßig meine besten...
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